2. DEZEMBER 2014

Flyer:
x&quer9-eFlyer
line up:
David Orlowsky : Klarinette
Sebastian Studnitzky : Trompete & Piano
Olivia Trummer: Vocals/Piano
Matan Porat: Piano
Quartett der Berliner Camerata

Matan Porat ist einer der interessantesten Künstler unserer Zeit, der sich in den letzten Jahren sowohl als Pianist, als auch als Komponist einen Namen gemacht hat.

Sein vielseitiges Konzertrepertoire reicht von allen Partiten Bachs über sämtliche Schubert Sonaten bis hin zu Ligetis Klavierkonzert. Seine Debüt-CD „Variationen über ein Thema von Scarlatti“ – ein 65minütiges Programm mit Werken von Couperin bis Boulez, die alle in Beziehung zu Scarlattis Sonate K. 32 stehen – wurde im letzten Jahr beim Label Mirare aufgenommen und von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als „ein phantastisches Album, man muss es wieder und wieder hören,“ gefeiert.

Porat spielte bereits in der Carnegie Hall in New York, in der Berliner Philharmonie, im Pariser Auditorium du Louvre und Salle Gaveau, im Londoner Barbican Centre und in der Wigmore Hall sowie in der Alten Oper Frankfurt. Als Solist konzertierte er mit dem Chicago Symphony Orchestra, der Sinfonia Varsovia, dem Münchner Kammerorchester, der Hong Kong Sinfonietta, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Israel Symphony Orchestra und dem Israel Chamber Orchestra.

Als begeisterter Kammermusiker ist er gern gesehener Gast bei den Festivals in Marlboro, Lockenhaus, Ravinia, Verbier, Delft, beim Heidelberger Frühling und Rheingau Festival. Er konzertierte unter anderem mit dem Ysaÿe, Pacifica und Jerusalem Quartett, mit Renaud und Gautier Capuçon, Sharon Kam, Kim Kashkashian, Emmanuel Pahud, Dorothea Röschmann, Alisa Weilerstein und mit Mitgliedern des Guarneri Quartetts. Mit der Produktion von Peter Brooks Version der „Zauberflöte“ für Solo-Klavier und 7 Sänger ging er auf Welttournee.

Matan Porat studierte bei Emanuel Krasovsky, Maria João Pires und Murray Perahia. Seinen Masterabschluss erhielt er an der Juillard School. 2009 wurde Matan Porat mit dem Prime Minister Award für seine kompositorische Arbeit ausgezeichnet und konnte sich damit als Komponist bei Ruben Seroussi und George Benjamin weiterbilden.

Unter anderem gaben Andreas Scholl, Maria João Pires, Kim Kashkashian, Elena Bashkirova, Nicolas Altstaedt und die Geneva Camerata, sowie die Akademie des Deutsches Symphonie-Orchesters Berlin bei Matan Porat Kompositionen in Auftrag, die bei den Festivals in Montpellier, Schleswig-Holstein und Gstaad uraufgeführt wurden. David Orlowskys Aufnahme von Matan Porats Werk „Lux Aeterna“ wurde 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. 2012 wurde das Stück „Whaam!“ in der Interpretation von David Greilsammer bei Sony veröffentlicht. Weiterhin zählen die Oper „Animal Farm“, ein Requiem, ein Mandolinenkonzert und eine Musiktheater-Trilogie basierend auf Werken Kafkas, Orwells und Thomas Manns zu Porats herausragenden Kompositionen.

Zu den Höhepunkten seiner 2014/15 Saison zählen Porats erstes Solo-Rezital in der Wigmore Hall, Festival-Gastspiele beim Heidelberger Frühling und bei „La Folle Journée“ in Frankreich und Japan sowie eine Tournee mit dem SWR Sinfonieorchster unter François-Xavier Roth von Wien über Baden-Baden nach Frankfurt am Main. Homepage

Olivia Trummer schafft es, im lauten Trubel eines New Yorker Cafés mit einem einzigen Klavierakkord aufmerksame Stille einkehren zu lassen.
Die Sängerin und Pianistin berührt die Menschen mit ihren Songs und ihren gelösten Improvisationen. Sie hinterlässt Spuren mit ihren Texten, in denen sie eine ganz persönliche Sicht auf Liebe, Leere und Loslassen freilegt und auf poetische Art zwischen Kopf und Herz vermittelt.

Es macht gleichsam Freude, zuzuhören und zuzusehen wenn Olivia die Augen schließt und in die Musik abtaucht: Dann nämlich beginnen ihre Stimme und ihre Hände auf den Tasten einen traumwandlerisch einfühlsamen Tanz zu tanzen der pures Glück verströmt.

Ihr bereits fünftes Album, “Fly Now” zeigt deutlich ihre Entwicklung vom “rising star” zur wandelnden musikalischen Sonne, die strahlt und wärmt – portionsweise verpackt in Songs deren Melodien schon beim ersten Hören süchtig und Lust auf mehr Musik von Olivia Trummer machen. Olivias Songs sind Petit Fours für die Seele, die vertiefen ohne zu beschweren. Homepage

am 2. Dezember um 20:30
Piano Salon Christophori
Uferstar. 8 , Berlin
:: TICKETS :: gibt’s  an der Abendkasse …

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